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Der Tag"Außerordentliches Glück": Bergsteiger überlebt 600 Meter tiefen Sturz

11.09.2023, 12:14 Uhr
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Der Mount Taranaki ist doch auch von unten ein schöner Anblick, oder? (Foto: picture alliance / Xinhua News Agency)

Ein Bergsteiger in Neuseeland hat wohl einen unfassbar guten Schutzengel: Der Mann hat einen 600 Meter tiefen Sturz überlebt. Das muss man sich nur mal vor Augen führen: Das ist mehr als ein halber Kilometer! Wie die Polizei mitteilt, hatte er großes Glück bei seinem Sturz, da der Schnee Dank des Frühlingswetters aufgeweicht war und seinen Sturz etwas abgemildert hat. Er zog sich sogar nur leichte Verletzungen zu. Nach Angaben von Polizeisprecher Vaughan Smith war der Mann am Samstagnachmittag gemeinsam mit einer Gruppe auf dem Weg zum Gipfel des über 2500 Meter hohen Mount Taranaki, als er den Halt verlor und in die Tiefe stürzte. "Er hat außerordentliches Glück, dass er noch am Leben ist", sagte Smith.

Der Mount Taranaki auf Neuseelands Nordinsel zählt laut dem neuseeländischen Berg-Sicherheitsrat zu den "tödlichsten Bergen" des Landes. Wegen ganzjähriger Lawinengefahr und niedriger Temperaturen rät die Naturschutzbehörde "zu besonderer Vorbereitung und Fähigkeiten" vor dem Besteigen des Berges. Wenn beim Klettern dort "etwas schiefgeht, dann hat das oft ernste Folgen", erklärte auch Smith. Erst vor zwei Jahren waren zwei Bergsteiger in demselben Gebiet tödlich verunglückt.

Quelle: ntv.de