Der TagAuswärtiges Amt rät "dringend" von Reisen nach Israel ab
Ein US-Militärschlag gegen Ziele im Iran könnte kurz bevorstehen. Die Warnungen für die Region mehren sich zumindest. Angesichts der zunehmenden Spannungen rät die Bundesregierung "dringend" von Reisen nach Israel ab. Die Sicherheitslage in der Region sei angespannt und zunehmend volatil, schreibt das Auswärtige Amt. "Bei einer Eskalation könnte es auch in Israel und den Palästinensischen Gebieten ohne Vorwarnung zu sicherheitsrelevanten Vorfällen kommen. Zudem muss jederzeit mit Einschränkungen des Flugverkehrs gerechnet werden: Flüge können storniert werden und auch längerfristige Sperrungen des Luftraums sind möglich."
Vorher hatte die US-Botschaft in Jerusalem einem Teil ihrer Mitarbeiter nahegelegt, Israel zu verlassen, "solange noch Linienflüge verfügbar sind". Großbritannien verkündete den Abzug seines gesamten Botschaftspersonals aus dem Iran und eine Verlegung von Teilen des Personals aus Tel Aviv wegen "regionaler Spannungen". US-Präsident Trump droht dem Regime in Teheran mit einem Militäreinsatz, sollte sich dieses nicht bis Anfang März auf ein neues Atomabkommen mit Washington einigen.