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Der TagAutobauer greift britische Pläne für späteres Verbrennerverbot an

20.09.2023, 18:28 Uhr

Der US-Autohersteller Ford hat die britische Regierung von Premierminister Rishi Sunak öffentlich für Überlegungen kritisiert, das Verbot von neuen Autos mit Verbrennungsmotoren ab 2030 auf ein späteres Datum zu verschieben. Premierminister Rishi Sunak sagte, er bleibe dem Netto-Null-Ziel bis 2050 verpflichtet, wolle es aber auf eine "bessere, verhältnismäßigere Weise" erreichen. Laut dem Fernsehsender BBC erwägt Sunak, das Verbot von Autos mit Verbrennungsmotoren um fünf Jahre zu verschieben.

In einer Erklärung verweist die britische Ford-Chefin Lisa Branklin auf die hohen Investitionen der Branche, um das Ziel zu erreichen. "Dies ist der größte Wandel in der Branche seit über einem Jahrhundert, und das britische 2030-Ziel ist ein wichtiger Katalysator, um Ford in eine sauberere Zukunft zu führen", schrieb sie. "Unser Unternehmen braucht drei Dinge von der britischen Regierung: Ehrgeiz, Engagement und Konsequenz."

Quelle: ntv.de