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Der TagAutofahrer demoliert "Wandernde Felsen"

26.09.2016, 13:04 Uhr

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Hässliche Reifenspuren im Death Valley. (Foto: AP)

Die "Wandernden Felsen" im Death Valley in Kalifornien sind ein einzigartiges Naturspektakel. Die teils mehrere Hundert Kilogramm schweren Brocken bewegen sich ab und zu wie von Zauberhand Hunderte Meter weit und hinterlassen eine Art Schleifspur. Nun hat ein Autofahrer das Naturwunder schwer beschädigt: Spuren von Autoreifen durchziehen das Gelände, das man normalerweise nicht betreten darf. Die Behörden suchen fieberhaft nach dem Übeltäter.

Und Sie fragen sich sicher, warum die Steine sich bewegen. Erst im Herbst 2014 meldeten US-Forscher des Rätsels Lösung: In seltenen Fällen gefriert Wasser auf dem Gelände, auf dem die Steine stehen. Wenn an sonnigen Tagen das Eis schmilzt, entstehen kleine Schollen, die vom Wind getrieben die Steine bewegen können.

Quelle: ntv.de