Der TagAutoindustrie-Chefin kritisiert "Wohlfühl-Wahlkampf"
Die Zukunft fährt elektrisch? Oder doch eher mit Wasserstoff? Darüber Aufschluss könnte der Autogipfel mit Bundeskanzlerin Angela Merkel geben. Vorab echauffiert sich die Präsidentin des Verbands der deutschen Automobilindustrie schon mal über den inhaltsleeren Wahlkampf. "Ein Wohlfühl-Wahlkampf ist schlecht fürs Land", sagte Hildegard Müller in einem Interview. Die Politik dürfe den Bürgern kontroverse Debatten zutrauen.
Als Beispiele nannte Müller die Transformation der Autoindustrie, die Digitalisierung, die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und internationale Handelspolitik. "Ich bin dafür, dass eine Gesellschaft im Wahlkampf über diese wichtigen Sachfragen diskutiert und nicht über Lebensläufe, abgeschriebenen Sätze in Büchern und dergleichen." Müller forderte: "Deutschland muss zum klimaneutralen Industrieland werden, in dem die Wirtschaft weiterhin der Wohlstands- und Jobmotor ist."