Der TagBaerbock sieht Palästinenser-Versöhnung skeptisch
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock reagiert zurückhaltend auf die verkündete Versöhnung der rivalisierenden Palästinenser-Gruppen Fatah und Hamas in Peking und die damit verbundenen Pläne zur Bildung einer Einheitsregierung.
Man habe Berichte "zur Kenntnis genommen", sagte sie in Berlin. "Solche Ankündigungen gab es allerdings auch schon vorher", ergänzte Baerbock.
"Der allererste Schritt wäre, dass die Hamas endlich alle Geiseln freilässt und den Terror einstellt", betonte sie mit Blick auf die israelischen Geiseln, die im Gazastreifen festgehalten werden.
Baerbock forderte die Hamas auf, sich hinter Vermittlungspläne der Vereinten Nationen zur Lösung des Nahost-Konflikts zu stellen. Es sei klar, dass neben der Freilassung der Geiseln eine Waffenruhe im Gazastreifen nötig sei und dann der Weg zu einer Zweistaatenlösung von Israelis und Palästinensern beschritten werden müsse.