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Der TagBafög-Empfänger kriegen mehr Geld

06.04.2022, 15:48 Uhr

Da die Zahl der Bafög-Empfänger seit Jahren sinkt, will die Ampel-Regierung eine Trendumkehr erreichen und hat nun den ersten Teil ihrer geplanten Bafög-Reform auf den Weg gebracht. Unter anderem sollen die gezahlten Sätze erhöht werden. Vorgesehen ist ein Anstieg des sogenannten Grundbedarfssatzes von 427 auf 449 Euro im Monat. Die Wohnpauschale für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, soll von 325 auf 360 Euro steigen. Das Deutsche Studentenwerk forderte angesichts der Inflation eine deutlich stärkere Anhebung der Bedarfssätze.

Studentinnen und Studenten in einer WG könnten somit auf 809 statt bisher 725 Euro bekommen. Studierende, die nicht mehr über die Eltern familienversichert sind und über das Bafög auch Zuschläge für die Kranken- und Pflegeversicherung erhalten, könnten künftig einen Bafög-Höchstbetrag von 931 statt 861 Euro erreichen.

Quelle: ntv.de