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Der TagBald weniger Bier in den Edeka-Regalen?

12.11.2025, 11:39 Uhr

Bei Edeka könnten bald weniger Biermarken im Angebot sein. Grund sei ein eskalierter Streit über Lieferkonditionen zwischen der Supermarktkette und dem Bierproduzenten AB InBev, berichtet die „Bild”-Zeitung. Betroffen seien mehr als 80 Marken, darunter etwa Beck’s, Franziskaner, Löwenbräu, Corona, San Miguel, Spaten und auch Hasseröder. Angeblich seien bis zu 20 Cent mehr pro Flasche verlangt worden, berichtet das Blatt.

Edeka reagierte mit einer Drohung: Man werde erste Marken in Kürze auslisten. So können die einzelnen Märkte die Biere nicht mehr für ihr Sortiment bestellen. AB InBev habe eine „drastische Preiserhöhung von mehreren Millionen Euro” gefordert, sagt ein Edeka-Sprecher zur „Bild”-Zeitung. „Im Sinne unserer Kunden können wir diese überzogene Preisforderung so nicht akzeptieren.”

Doch die Lebensmittelhändler versucht, seine Kunden zu beruhigen: Leere Regale soll es nicht geben. „Wir stehen weiterhin in Gesprächen mit dem Lieferanten und streben eine Einigung zu vertretbaren Preisen an.”

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Edeka verhandelt mit Beck's-Mutter AB InBev. (Foto: picture alliance / Caro)

Quelle: ntv.de