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Der Tag Bamf-Chefin verteidigt Handy-Auswertung

Das Flüchtlings-Bundesamt will ab nächstem Monat die Handys von Asylbewerbern auslesen. Bamf-Chefin Jutta Cordt sagt, die Handy-Daten sollten nur genutzt werden, "wenn wir Zweifel an der Herkunft haben, die wir nicht anders verifizieren können". Kritiker sprechen von einem Eingriff in die Bürgerrechte.

  • Cordt erklärt, wie das Ganze ablaufen soll: Wenn die Asylbewerber zum ersten Mal Kontakt mit dem Bamf haben, werden ihre Geräte ausgelesen. "Das wird dann aber in einen technischen Safe gelegt - damit kein Unbefugter dran kommt."
  • Erst wenn in der Anhörung klar werde, dass man die Daten braucht, müsse ein Volljurist sie freigegeben.
  • Etwa 60 Prozent der Asylbewerber kommen nach Bamf-Schätzungen ohne Identitätsdokument in Deutschland an.

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Quelle: n-tv.de