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Der TagBannon muss wohl um Breitbart-Job fürchten

05.01.2018, 21:43 Uhr
Steve-Bannon
Steve Bannon verliert seine wichtigste Unterstützerin. (Foto: REUTERS)

Für Stephen "Steve" Bannon, den ehemaligen Chefberater im Weißen Haus, haben die Attacken gegen US-Präsident Donald Trump im Zusammenhang mit dem Enthüllungsbuch "Fire and Fury" womöglich weitreichende Konsequenzen: Mehrere US-Medien berichten, dass sich die rechte Milliardärin Rebekah Mercer, eine der Geldgeberinnen der Nachrichtenseite "Breitbart News", von Bannon losgesagt hat. Angeblich denkt sie darüber nach, ihn als Kopf der Website abzusetzen.

Seit "vielen Monaten" habe ihre Familie Bannon weder Geld gegeben, "noch unterstützen wir seine jüngsten Handlungen und Aussagen", ließ die 44-Jährige wissen. Die Mercer-Familie hatte Bannon jahrelang unterstützt. Trump, für dessen Präsidentschaftskampagne die Mercers Millionen spendeten, hatte die Milliardärin sogar dazu ermutigt, Bannon in sein Wahlkampfteam zu holen.