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Der TagBauern verursachen auf der B5 Unfälle - und wettern gegen Abschleppunternehmen

04.03.2024, 17:38 Uhr

Man stelle sich mal vor: Man fährt abends mit dem Auto nach Hause, biegt ab auf die Bundesstraße - und kracht im Dunkeln plötzlich bei voller Fahrt gegen etwas. Ungefähr so muss es wohl mehreren Autofahrern auf der B5 bei Wustermark in Brandenburg gegangen sein. Das auf der Straße war aber kein Baum, der von einem Sturm auf die Straße geweht worden ist oder Ladung, die ein unachtsamer LKW-Fahrer verloren hat. Das waren Misthaufen und Gülle, die Landwirte dort abgekippt haben. Angeblich aus Protest. Wer sowas im Dunkeln auf einer vielbefahrenen Straße macht, der kann doch niemandem weis machen, dass er nicht um die Gefahr für andere wusste. Die Lebensgefahr für Autofahrer. Es hat wohl nur mit ganz viel Glück zu tun, dass es dort gestern Abend "nur" Verletzte und keine Toten gegeben hat. Was wäre heute in den Medien los gewesen, hätten sich Klimaschutzaktivistinnen und -aktivisten so eine lebensgefährliche Aktion überlegt? Von Aktivisten oder Protestierenden kann man hier ohnehin nur schwer noch sprechen.

Als das Abschleppunternehmen anrückt, um die Trecker und ihre Hindernisse aus dem Weg zu räumen, versuchen Beteiligte, über soziale Medien einen Shitstorm gegen das Unternehmen loszutreten - wohl mit Erfolg, wie man mehreren Screenshots auf dem X-Account von Tagesspiegel-Reporter Julius Geiler entnehmen kann:

Wie weit treiben sie es noch? Muss es wirklich erst einen oder mehrere Tote geben, bevor die Bauern merken, was da in ihrem Namen passiert? An dieser Stelle möchte ich Sie auf den Kommentar von ntv-Politikchef Nikolaus Blome zu der Aktion der Bauern aufmerksam machen:

Quelle: ntv.de