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Der TagBehörden ermitteln Ursache von Elefantensterben

02.09.2020, 06:55 Uhr
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Simbabwe bietet nach offiziellen Angaben Platz für 50.000 Elefanten. (Foto: REUTERS)

In der vergangenen Woche werden in einem Waldgebiet in Simbabwe zwölf verendete Elefanten gefunden. Dass die Tiere von Wilderern auf der Jagd nach Elfenbein getötet oder mit Zyanid vergiftet wurden, können die Behörden sofort ausschließen, da die Stoßzähne der Dickhäuter intakt waren. Nun hat die Naturschutzbehörde die Todesursache geklärt: Die jungen Tiere seien an einer bakteriellen Infektion gestorben, sagte Behördensprecher Tinashe Farawo.

Die Experten gehen demnach davon aus, dass die Elefanten im Alter von zwei bis sechs Jahren giftige Pflanzen am Boden gefressen hatten, weil sie noch nicht an Blätter in den Bäumen herankamen. In Simbabwe gibt es mehr als 84.000 Elefanten. Das Land bietet nach Angaben der Behörden aber eigentlich nur Platz für bis zu 50.000. In den vergangenen Jahren waren deswegen bereits zahlreiche Tiere verhungert oder verdurstet.

Quelle: ntv.de