Der TagBehörden in LA schlagen Alarm: Löschwasser wird knapp
Angesichts der heftigen Brände in Los Angeles sind die Anwohner der US-Metropole zum Wassersparen aufgerufen worden. Die Feuerwehr habe im Nobelvorort Pacific Palisades Probleme mit der Wasserversorgung, teilen die Behörden mit. Drei riesige Tanks mit insgesamt mehr als elf Millionen Litern Fassungsvermögen, die das Gebiet mit Wasser versorgen, seien während der nächtlichen Löscharbeiten geleert worden, sagte die Chefin der städtischen Wasser- und Strombetriebe, Janisse Quiñones. "Wir bekämpfen einen Flächenbrand mit städtischen Wassersystemen, und das ist wirklich herausfordernd." Anwohnern in bestimmten Gebieten werde dazu geraten, ihr Leitungswasser abzukochen. "Da wir das Wassersystem so stark beanspruchen, nimmt unsere Wasserqualität ab." Es gebe "eine Menge Asche im System".
US-Präsident Joe Biden schickt zur Bekämpfung der verheerenden Brände 2000 Einsatzkräfte der Nationalgarde. Bei einem Besuch der Einsatzkräfte der Feuerschutzbehörde Cal Fire sagte Biden, seine Regierung werde jegliche Unterstützung bereitstellen, "so lange wie es nötig ist". Dazu zählten auch 15 Lösch-Hubschrauber, so der Präsident weiter. Die Brände in der US-Westküstenmetropole sind laut Behördenangaben weiter außer Kontrolle, das größte Teilfeuer im Norden von Los Angeles hatte sich in wenigen Stunden auf mehr als 40 Quadratkilometer Fläche verdoppelt. Bisher gibt es zwei Tote.