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Der TagBerg-Karabach: Legen Armenien und Aserbaidschan den Konflikt heute bei?

25.05.2023, 18:12 Uhr
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Ein Kontrollpunkt russischer Soldaten in Richtung Berg-Karabach. (Foto: dpa)

Während im Ukraine-Krieg Frieden und Freiheit für die Ukrainerinnen und Ukrainer noch sehr fern wirken, könnten die Waffen in einem anderen und sehr lange andauernden Konflikt vielleicht bald ruhen: Nach jahrzehntelangem Kampf um die Konfliktregion Berg-Karabach im Südkaukasus wollen die verfeindeten Ex-Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan ihren Streit beilegen. Der armenische Regierungschef Nikol Paschinjan bekräftigte in Moskau seine Ankündigung von dieser Woche, Berg-Karabach als Teil Aserbaidschans anzuerkennen und alle Verkehrsverbindungen zu öffnen. "Ich denke, dass es die Möglichkeit eines Friedensabkommens gibt - insbesondere angesichts der Tatsache, dass Armenien offiziell Karabach als Teil Aserbaidschans anerkannt hat", erwiderte der aserbaidschanische Präsident Ilham Aliyev.

Während Kremlchef Wladimir Putin mit der Ukraine ein ganzes Land in Trümmer schießen lässt, spielt er bei diesem Konflikt den großen Friedensbotschafter. Unter seiner Vermittlung sollen Aliyev und Paschinjan am Abend zusammenkommen, um womöglich das Friedensabkommen festzuklopfen. Nicht mit am Tisch sitzt die Führung der international nicht anerkannten Region Berg-Karabach.

Quelle: ntv.de