Der TagBericht: Hoher Drogenkonsum im Weißen Haus unter Trump
Wer im Weißen Haus arbeitet, ist zweifelsohne einem großen Druck ausgesetzt. Viele Mitarbeiter greifen deshalb offenbar zu Beruhigungs- oder Aufputschmitteln. Während der Amtszeit von Ex-US-Präsident Donald Trump sei der Umgang besonders lax gewesen. Laut einem Bericht des US-Verteidigungsministeriums teilte die medizinische Einheit des Weißen Hauses bereitwillig verschreibungspflichtige Medikamente und sogar harte Drogen aus, wie der "Stern" berichtet. "Es war wie im Wilden Westen", zitiert das Magazin "Rolling Stone" einen Zeugen. "Das war alles sehr locker. Was immer irgendwer brauchte, besorgte man eben."
Unter Trump ist der Substanzmissbrauch laut der Untersuchung in die Höhe geschossen. Besonders verbreitet waren nach Erkenntnissen des Pentagon die Beruhigungsmittel Zolpidem und Alprazolam sowie Aufputschmittel wie Adderall und Modafinil. Ein Mitarbeiter berichtet "Rolling Stone" sogar vom Konsum harter Drogen. Das Weiße Haus sei unter Trumps Präsidentschaft "von Speed überschwemmt" worden. Der Pentagon-Bericht resümiert: "Der gesamte medizinische Bereich des Weißen Hauses hat tiefgreifende und systemische Probleme."