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Der TagBericht: IS verübte Attentat auf Deutsche in Istanbul
17.10.2016, 08:35 Uhr
Zwölf deutsche Touristen waren im Januar bei einem Selbstmordanschlag in Istanbul gestorben. Der Attentäter hatte sich vor der Blauen Moschee in die Luft gesprengt. Nun hat die türkische Justiz angeblich den Drahtzieher gefunden.
Es soll sich dabei um einen IS-Kader mit dem Decknamen Omar Ebu Abid handeln, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Der Mann wird im Irak vermutet. Er soll den Anschlag gesteuert haben.
Auch der Selbstmordattentäter soll ein IS-Kämpfer gewesen sein.
Weiter heißt es, das Attentat sei akribisch vorbereitet gewesen. Der Attentäter sei mindestens drei Mal zum späteren Anschlagsort gefahren. Zuvor habe er auch andere bei Touristen beliebte Plätze wie den Taksim-Platz oder die Einkaufsstraße Istiklal ausgekundschaftet.