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Der TagBericht: Landesministerium beziffert seine Kosten für versuchte Walrettung

12.06.2026, 21:28 Uhr

Die vergebliche Bemühungen in der Ostsee einen gestrandeten Buckelwal zu retten, haben auch Mecklenburg-Vorpommern Geld gekostet. Wie viel, lässt sich noch nicht abschließend sagen, aber es sollen mindestens 47.390 Euro sein. Dies geht aus der Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage des fraktionslosen Landtagsabgeordneten Thomas Diener hervor, wie der "Spiegel" berichtet. Demnach führt das Landwirtschaftsministerium mehrere Posten auf, darunter "Spezialequipment" für fast 30.000 Euro, das für eine "mögliche Walbergung" gedacht war. Genannt werden dem Bericht zufolge außerdem vom Ministerium beauftragte "Voruntersuchungen" zu einer möglichen Bergung für mehr als 17.200 Euro, sowie Übernachtungskosten für Behördenvertreter von rund 1200 Euro und ein "Wäscheservice im Rahmen der Übernachtungen" für 50 Euro. Hinzu kommen noch Anmietungen über etwa 400 Euro durch die Polizei. Dies seien nur die vorläufigen Sachkosten, heißt es weiter. Personalkosten etwa werden dabei nicht erfasst.

Sehr viel höher sind die Kosten für die Versuche einer privaten Initiative, den Wal zu retten. Die Unternehmerin Karin Walter-Mommert und der Mediamarkt-Mitgründer Walter Gunz wollen für die geschätzten Kosten von 1,5 Millionen Euro aufkommen.

Quelle: ntv.de