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Der Tag Bericht: Mehr als 300 Rechtsextreme und Reichsbürger in Sicherheitsbehörden

Die Zahl der Rechtsextremisten und Reichsbürger bei Polizei, Bundeswehr und den Nachrichtendiensten ist höher als bislang bekannt. Das geht aus einem Bericht des Bundesamts für Verfassungsschutz hervor, der dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" vorliegt. Diesen wollen Behördenleiter Thomas Haldenwang und Bundesinnenministerin Nancy Faeser von der SPD morgen vorstellen. Der Verfassungsschutz erfasst darin dem Bericht zufolge alle bekannten Fälle von Anfang Juli 2018 bis Ende Juni 2021.

Bei den meisten davon handelt es sich nicht um Behördenmitarbeitende, die etwa Verbindungen zur verfassungsfeindlichen Bewegung der "Reichsbürger" unterhalten. Anhänger dieser Bewegung erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an. Es geht vor allem um Vorwürfe wie "Sieg Heil!"-Rufe, rassistische Beleidigungen oder die Beteiligung an antisemitischen Chatgruppen. Auf Bundesebene registrieren die Verfassungsschützer die meisten Fälle in der Bundeswehr (83 Rechtsextremisten und 19 Reichsbürger), danach folgen die Bundespolizei (18 Rechtsextremisten und 9 Reichsbürger) und der Zoll (4 Rechtsextremisten und 1 Reichsbürger).

Quelle: ntv.de

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