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Der TagBericht: Trumps Nutzung von Anti-Haarausfall-Mittel taucht nicht mehr in Gesundheitsakte auf

04.06.2026, 19:35 Uhr

Neben anderen optischen Eigenheiten hat Donald Trump vor allem seine blonde Föhnfrisur zu seinem Markenzeichen gemacht. Wie seine Ärzte während seiner ersten Amtszeit zwischen 2016 und 2020 angaben, nahm der US-Präsident zur damaligen Zeit ein Mittel ein, um seine Haarpracht zu erhalten: Propecia. Doch die "Washington Post" berichtet nun, dass das Anti-Haarausfall-Mittel, das auch Finasterid genannt wird, nicht länger in den Gesundheitsberichten Trumps auftaucht. Das Weiße Haus wollte demnach auf Anfrange keine Auskünfte darüber erteilen, ob der Staatschef das Mittel weiter nutzt. "Der aktuelle Bericht enthält alle Medikamente, deren Offenlegung zum jetzigen Zeitpunkt als klinisch relevant erachtet wird", teilte das Weiße Haus in einer Erklärung mit und fügte hinzu, dass Trumps jüngster medizinischer Bericht Informationen enthielt, die für seine Fähigkeit, als Präsident zu dienen, relevant seien. 

Tatsächlich mag die Einnahme eines solchen Mittels nichtig erscheinen. Die Zeitung stellt jedoch heraus, dass die Geheimhaltung eines solchen lapidar anmutenden Medikaments Befürchtungen weckt, dass die Trump-Administration noch andere Medikamente oder Informationen zum allgemeinen Zustand des Präsidenten geheim halten könnte. Bei seinem jüngsten Check-up war Trump von seinem Arzt, Sean Barbabella, beste Gesundheit attestiert worden. Die Post zitiert in diesem Zusammenhang zudem den Psychiater Robert Klitzman von der Columbia University, wonach die Einnahme von Finasterid mit einem erhöhten Depressionsrisiko in Verbindung gebracht werde. Das könne durchaus die Leistung eines Präsidenten beeinträchtigen. Für Trump sei "entscheidend", offen über seine Gesundheit und Medikamente zu sprechen.

Quelle: ntv.de