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Der TagBerlin: 16-Jähriger soll Transfrau beleidigt und mit Pflasterstein beworfen haben

11.09.2022, 20:30 Uhr

Ein 16-Jähriger soll eine Transfrau in Berlin-Friedrichsfelde transphob beleidigt und angegriffen haben. Dabei soll er die 49-Jährige schon mehrmals beleidigt haben. Laut Polizei hat der Teenager die Angestellte am Vortag bei ihrer Arbeit in einem Friseursalon aufgesucht. Nach bisherigen Erkenntnissen habe er sich bei ihr wohl für vorherige Beleidigungen entschuldigen wollen. Als die Frau ihren Peiniger aufforderte, das Geschäft zu verlassen, soll dieser sie aber erneut transphob beleidigt haben. Dann soll er versucht haben, in ihre Richtung zu schlagen. Sie wich jedoch rechtzeitig aus. Als die Angegriffene ankündigte, die Polizei zu rufen, verließ der 16-Jährige den Salon. Dann soll er jedoch einen Pflasterstein aus seiner Kleidung genommen und in ihre Richtung geworfen haben. Der Stein traf die Eingangstür des Ladens und beschädigte diese. Die Frau blieb unverletzt, weil sie in den Salon zurück flüchten konnte. Polizisten nahmen den Jugendlichen noch am Tatort fest.

  • Der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittele gegen ihn wegen Beleidigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung, hieß es.

  • Dort wird nach den Angaben bereits gegen den Jugendlichen ermittelt, weil er die Frau in der Vergangenheit mehrfach beleidigt und bedroht haben soll.

  • Transmenschen sind Personen, die sich dem Geschlecht, das ihnen bei Geburt zugeschrieben wurde, nicht zugehörig fühlen.

Quelle: ntv.de