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Der TagBerlin will Tausende Sumpfkrebse in Parks fangen

30.05.2020, 08:02 Uhr
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Im vergangenen Jahr wurden 23.000 Sumpfkrebse in Berlin gefangen. (Foto: picture alliance / Gregor Fische)

Den Sumpfkrebsen in Berlin geht es etwas zu gut, es gibt zu viele von ihnen. Deshalb sollen sie in diesem Sommer weiter zurückgedrängt werden. Seit einigen Wochen läuft die Fangsaison im Tiergarten in Mitte und im Britzer Garten in Neukölln. "Es dürften auch in diesem Jahr einige Tausend Stück zusammenkommen", sagte Wildtier-Experte Derk Ehlert von der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

  • Bisher sind die Erträge in den Reusen demnach "mäßig": Rund 900 Krebse verzeichne der beauftragte Fischer, davon etwa zwei Drittel im Tiergarten. Dort startete der Fang Ende April, im Neuköllner Park erst am 7. Mai, wie Ehlert berichtet.

  • Im Fangjahr 2018 waren an beiden Orten zusammen insgesamt rund 38.000 Exemplare gefangen worden, im vergangenen Jahr noch rund 23.000. Damit sei die erwünschte abnehmende Tendenz sichtbar, sagte Ehlert.

  • Nach seiner Einschätzung steht die Hochphase für den Fang in diesem Jahr noch bevor: Angesichts noch relativ kühler Temperaturen seien die Krebse im Wasser bisher recht inaktiv - in größerer Zahl werden sie im Juli und August in den 60 Reusen erwartet.

Quelle: ntv.de