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Der TagBerliner Gericht verurteilt iranischen Spion

27.03.2017, 16:08 Uhr

Mustufa Haidar S. muss sich vor Gericht verantworten. Der Vorwurf ist allerdings eher ungewöhnlich: Dem Pakistaner wird eine geheimdienstliche Agententätigkeit vorgeworfen. Er soll für den Iran spioniert haben:

  • Der für Staatsschutzthemen zuständige Senat des Berliner Kammergerichts verurteilt S. dafür zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis.

  • Laut Gericht spähte S. spätestens seit Sommer 2015 potenzielle Anschlagsziele aus. Er war 2012 für ein Studium nach Deutschland gekommen.

  • S. erhielt dafür 2052 Euro vom Nachrichtendienst der Kuds-Kräfte, einer Spezialeinheit der iranischen Revolutionsgarden.

  • Ein Verfassungsschutzmitarbeiter hatte ausgesagt, dass der Iran die Informationen gesammelt habe, um im Kriegsfall eine Liste leicht zu treffender Anschlagsziele vorliegen zu haben.

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