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Der TagBerliner haben entschieden: Privatwirtschaftliche Großvermieter gehören enteignet

27.09.2021, 08:46 Uhr
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"Wer kümmert sich jetzt eigentlich um die Fassade, die sieht echt räudig aus, Leute ..." "Also ich nicht, ich hab' gerade den Müll runtergebracht ..." (Foto: dpa)

Franziska Giffey hat sich explizit dagegen ausgesprochen, doch nun wird das Thema Enteignung (ungünstiges, negatives, bevormundend klingendes Wort, aber so ist es nun mal) als eines der ersten auf ihrem neuen Schreibtisch im Roten Rathaus landen. Denn eine Mehrheit der Berliner hat am Sonntag für den Volksentscheid "Deutsche Wohnen & Co. enteignen" gestimmt. 56,4 Prozent votierten für den Volksentscheid, wie die Landeswahlleitung mitteilt. Dieser gilt damit als angenommen.

Hier nochmal ein Gedanke, den Lars von Lackum, Chef des Wohnungskonzerns LEG Immobilien, kürzlich in der "Süddeutschen Zeitung" formulierte: Nach der Wende hätten Häuser in Ost-Berlin ähnlich ausgesehen wie heute der Bestand in Kuba. "Berlin drohen in einigen Jahren dann ähnliche Verhältnisse, wenn man Eigentum vergesellschaftet", so von Lackum. Es gäbe danach nicht mehr bezahlbaren Wohnraum, sondern weniger und schlechteren."

Quelle: ntv.de