Der TagBlumenhändler steuern auf Milliardenschaden zu
Wie viele andere Geschäftszweige ist auch der Blumenhandel von der Corona-Krise schwer gezeichnet. Viele Blumenzüchter müssen ihre Ware unverkauft entsorgen.
"Wir kippen jetzt massenweise Tulpen, Primeln und Ranunkeln in den Müll", sagte Norbert Engler, Vorstandsvorsitzender des Verbands des Deutschen Blumen-Großhandels, der Deutschen Presse-Agentur.
Der Umsatz sei derzeit auf etwa 20 Prozent vom Normalzustand abgesackt.
Fast genauso dramatisch sei die Lage in den Niederlanden: Der Umsatz sei um mehr als 70 Prozent zurückgegangen, sagte der Sprecher von Royal Flora Holland, Michel van Schie.
Royal Flora Holland ist einer der weltweit größten Handelsplätze für Pflanzen und Blumen.
Sollte die Krise länger anhalten, dann erwartet der Sektor einen Gesamtschaden von zwei bis drei Milliarden Euro.