Der TagBotaniker entdecken als ausgestorben geltende Eiche in US-Nationalpark
Die gute Nachricht? Botaniker haben im Big Bend Nationalpark im US-Bundesstaat Texas ein Exemplar einer als ausgestorben geltenden Eichenart entdeckt. Die schlechte? Der rund neun Meter hohe Baum der Art Quercus tardifolia befindet sich in schlechter Verfassung und muss sofort geschützt werden. Das teilt die Forschungsgruppe mehrerer Forschungseinrichtungen mit.
Den Angaben zufolge wurde die Eichenart erstmals in den 1930er Jahren beschrieben. Bislang ging man davon aus, dass ihr letzter Vertreter 2011 einging.
Quercus tardifolia sei eine der seltensten, wenn nicht sogar die seltenste Eiche der Welt, sagt Murphy Westwood vom Forschungsinstitut The Morton Arboretum in Lisle (Illinois).
Die Überlebenschancen für den Baum sind allerdings nicht groß: Sein Stamm sei von Feuern beschädigt und stark von einem Pilz befallen.