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Der TagBrandanschlag auf Antisemitismusbeauftragten - Verdächtige sind "gute Bekannte"

29.04.2026, 19:01 Uhr

Nach einem Brandanschlag auf den Antisemitismusbeauftragten des Landes Brandenburg, Andreas Büttner, hat die Generalstaatsanwaltschaft zwei Tatverdächtige ermittelt. In dem Verfahren wegen gemeinschaftlicher Brandstiftung, Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen seien zwei Beschuldigte namhaft gemacht werden, bestätigte die Generalstaatsanwaltschaft des Landes in Brandenburg an der Havel. Den "Potsdamer Neuesten Nachrichten" sagte Büttner, es handle sich bei den Männern um "gute Bekannte".

Die Verdächtigen sollen auf dem Wohngrundstück Büttners einen Schuppen in Brand gesetzt und auf eine Tür ein rotes Dreieck als Symbol der radikalen Palästinenserorganisation Hamas gesprüht haben. Der Staatsschutz des brandenburgischen Landeskriminalamts übernahm daraufhin die Ermittlungen. Laut "Potsdamer Neuesten Nachrichten" handelt es sich bei den Verdächtigen um zwei 25-Jährige, die Büttner wegen ihres politischen Engagements seit 2019 kannte. Das Motiv der beiden könne er sich nicht erklären, sagte Büttner der Zeitung.

Quelle: ntv.de