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Der TagBrandenburg zahlt Prämie für erlegte Wildschweine

09.11.2020, 22:00 Uhr

Um die Afrikanische Schweinepest (ASP) weiter einzudämmen, zahlt das Brandenburger Landwirtschaftsministerium jetzt Abgabeprämien für erlegte Wildschweine aus den Pufferzonen der ASP-Gebiete. Für Wildschweine mit einem Gewicht bis 30 Kilogramm aus der Pufferzone gebe es von der obersten Jagdbehörde eine Abgabeprämie von 30 Euro, ab 30 Kilogramm seien es 50 Euro, teilte das Ministerium mit.

  • In den seuchenfreien Pufferzonen ist die Jagd weiterhin erlaubt, in den ASP-Kerngebieten dagegen derzeit nicht.

  • Grund für die Unterstützung durch das Ministerium sei die Schwierigkeit, Wildschweinfleisch aus Schweinepest-Restriktionszonen zu vermarkten. Fleisch von in Pufferzonen erlegten Wildschweinen dürfe nur mit einem ASP-Negativtest in andere Bundesländer verbracht werden. Damit die Wildschweinpopulation dennoch sinke, zahlt das Ministerium nun diese zusätzliche Prämie.

  • Für die erlegten Kadaver richten die betroffenen Landkreise Sammelstellen ein. Alle dort abgegebenen Tierkadaver werden auf die Seuche untersucht und anschließend beseitigt.

Quelle: ntv.de