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Der TagBrief zu spät geliefert - Post muss 18.000 Euro zahlen

28.05.2020, 11:58 Uhr

Briefe zu verschicken, könnte bald wieder günstiger werden. In folgendem Fall jedoch wird die Zustellung sehr, sehr teuer - aber diesmal für den Überbringer: Die Deutsche Post muss für die verspätete Zustellung eines fristgebundenen Schreibens knapp 18.000 Euro Schadenersatz zahlen. Das hat das Oberlandesgericht Köln entschieden.

Der Fall: Eine Frau aus Bayern wollte 2017 bei ihrem Arbeitgeber - einer Klinik - Ansprüche von mehr als 20.000 Euro für Urlaub geltend machen, den sie wegen Schwangerschaft und Elternzeit nicht hatte nehmen können. Dies musste sie bis zum 30. September 2017 schriftlich tun.

Am Freitag, den 29. September, gab sie den Brief bei der Post auf und wählte die Versandmethode "Expresszustellung mit dem Zusatzservice Samstagszustellung". Porto: 23,80 Euro. Der Brief kam jedoch erst am 4. Oktober beim Arbeitgeber an - der daraufhin die Ansprüche der Frau zurückwies und nicht zahlte. Die Frau verklagte daraufhin die Deutsche Post AG.

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Zu spät geliefert - das kann unter Umständen teuer werden. (Foto: imago images / Felix Jason)

Quelle: ntv.de