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Der TagBund erleichtert deutsche Investitionen im Iran

20.06.2016, 15:44 Uhr

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Deutsche Unternehmen hoffen nach dem Ende des Atomstreits auf Geschäfte mit dem Iran. Bisher kommen diese aber nur schleppend voran. (Foto: dpa)

Bisher waren deutsche Unternehmen vorsichtig mit Investitionen im Iran. Einer der Gründe: der unsichere Investitionsschutz. Dies ändert sich nun:

  • Die Bundesregierung sichert ab sofort Exportgeschäfte deutscher Firmen in den Iran mit staatlichen Garantien ab.

  • Zuvor hat Teheran laut dem Wirtschaftsministerium in Berlin Altschulden bei sogenannten Hermes-Bürgschaften beglichen - es ging immerhin um 500 bis 600 Millionen Euro.

  • Bei Hermes-Bürgschaften springt der deutsche Staat ein, wenn ein ausländischer Partner eines deutschen Unternehmens nicht zahlt.

  • Der Schritt des Bundes gilt auch als Signal für Geschäftsbanken, die bei Iran-Geschäften wegen bestehender US-Sanktionen noch sehr vorsichtig sind.

Quelle: ntv.de