Der TagBundesregierung "erschüttert" durch Tod von George Floyd
Die Bundesregierung hat mit Entsetzen auf den Tod von George Floyd reagiert. Dies sei "ein entsetzlicher und auch vermeidbarer" Tod gewesen, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert. Der Vorfall habe viele Menschen in Deutschland und weltweit und "auch die Bundesregierung erschüttert". Dies gelte auch für Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich.
Mit Blick auf die Ausschreitungen und Übergriffe, die es zuletzt bei Demonstrationen in den USA gegeben hatte, sagte Seibert, die Bundesregierung hoffe, "dass die Gewalt endet".
"Der amerikanische Rechtsstaat" werde sich des Todes von George Floyd annehmen, zeigte sich Seibert überzeugt. Es gebe in dem Land derzeit auch "massenhaft friedliche Proteste" und eine "lautstarke mediale Debatte" rund um den Vorfall sowie über Rassismus und Polizeigewalt im Allgemeinen.
Angesprochen auf die Lage schwarzer Menschen in Deutschland sagte Seibert, er sei "sicher", dass es auch hierzulande Rassismus gebe. "Ganz sicher ist Rassismus kein amerikanisches Problem", betonte er. Vielmehr gebe es ihn "in vielen Gesellschaften".
