Der TagCharly Hübner verlässt "Polizeiruf 110" auf "drastische Art"
Eine Ära geht zu Ende: Charly Hübner alias Sascha Bukow verlässt nach knapp zwölf Jahren an der Seite von seiner LKA-Kollegin Katrin König (Anneke Kim Sarnau) den NDR-"Polizeiruf 110" aus Rostock. In dieser Zeit haben sich die zwei zu einem der beliebtesten Ermittlerpaare des deutschen Fernsehens entwickelt und nur wenig an Verwirrung, Verstörung und Verstrickung ausgelassen. In der Folge "Keiner von uns" (9. Januar um 20.15 Uhr, im Ersten) - der Titel ist ein Tribut an die erste Folge im Jahr 2010 "Einer von uns" - müssen sich die beiden um den Mord an Tito, Inhaber eines Musikclubs, kümmern. Verdächtigt wird der bekannte Musiker Jo Mennecke, gespielt von Bela B. Felsenheimer von der Punkrockband Die Ärzte, der mit seinen Starallüren das gesamte Ermittlerteam aufmischt.
Bukow wird in seinem letzten Fall mit alten Problemen konfrontiert, bekommt ordentlich was auf die Nase und wird selbst erpresst. Das alles belastet die junge Liebe zwischen den beiden Ermittlern, die sie nun endlich offen zeigen. Künftig jedoch wird sich König an der Seite der in Hamburg gefeierten Theaterschauspielerin Lina Beckmann - im realen Leben die Ehefrau von Charly Hübner - durch die Unterwelt und kriminelle Szene der Hansestadt Rostock und ihrer Umgebung wühlen. Wie Bukow aus der Serie ausscheidet, soll bis zur Ausstrahlung geheim bleiben. Hübner: "Die Variante, die wir letztlich gewählt haben, ist schon drastisch."