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Der TagChina will Fahrdienste nach Mord besser beaufsichtigen

27.08.2018, 13:09 Uhr

Vor wenigen Tagen hat ein Didi-Fahrer eine 20-jährige Passagierin vergewaltigt und getötet. Der bereits zweite solche Fall seit Mai hat zu einem medialen Aufschrei in China geführt. Nun reagiert die chinesische Regierung: Das Verkehrsministerium in Peking kündigte an, man werde nicht einfach zusehen, wenn ein Unternehmen das Leben der Fahrgäste nicht entsprechend schütze. Verschiedene Behörden würden an der Überwachung des Sektors arbeiten, teilte die Reformkommission NDRC mit.

Didi hat mehr als 30 Millionen registrierte Fahrer. Zuletzt hatte das Unternehmen mit verschiedenen Vorgaben und Angeboten versucht, die Sicherheit der Fahrgäste zu erhöhen und beispielsweise Möglichkeiten eingeführt, damit Passagiere ihre Fahrrouten mit Freunden teilen können.