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Der TagChinas Außenminister nennt Vorwürfe wegen Uiguren "Lügen"

19.02.2022, 21:40 Uhr

Chinas Außenminister Wang Yi weist auf der Münchner Sicherheitskonferenz Vorhaltungen wegen Chinas Umgang mit der muslimischen Minderheit der Uiguren scharf zurück. Es habe in der Provinz Xinjiang "nie" sogenannte systematische Zwangsarbeit oder sogenannte Umerziehungslager gegeben. "Das sind Lügen, die fabriziert und verbreitet wurden als Desinformationen", sagt Wang Yi, der per Video zugeschaltet war, laut Übersetzung. Er fügte hinzu: "Sie können mir glauben, dass die chinesische Regierung hier die Wahrheit sagt, Sie können unseren Veröffentlichungen hier trauen."

Wang Yi sieht im Vorgehen der Regierung auch den Versuch, präventiv gegen Terrorismus vorzugehen - dies sollte auch die internationale Gemeinschaft anerkennen. Wang Yi zeigte sich grundsätzlich offen für einen Besuch der UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet und anderer Vertreter aus dem Ausland in Xinjiang. Er betonte, die Provinz sei zu einem "Meinungsaustausch" bereit. "

Quelle: ntv.de