Der TagChinesin wollte in Trump-Resort eindringen - Haftstrafe

Im Frühjahr macht eine chinesische Staatsbürgerin Schlagzeilen, die sich illegal Zugang zum Feriendomizil von US-Präsident Donald Trump in Florida verschaffen wollte. Die Frau hatte in Mar-a-Lago gegenüber Sicherheitsbeamten zunächst angegeben, sie sei Mitglied des Privatclubs und wolle zum Pool - obwohl sie gar keinen Badeanzug dabei hatte. Dann sagte sie, sie nehme an einem chinesisch-amerikanischen Freundschaftstreffen teil, das aber gar nicht geplant war. Dem Secret Service sagte die Frau schließlich, ein Freund habe sie gebeten, nach Mar-a-Lago zu reisen, um mit einem Mitglied der Präsidentenfamilie über die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen China und den USA zu sprechen. Die Beamten fanden mehrere Handys und einen Datenträger mit Schadsoftware bei ihr.
Wie jetzt herausgekommen ist, sprach ein US-Gericht bereits im September die Chinesin dafür schuldig, falsche Angaben gegenüber Beamten gemacht und wissentlich ein Gebäude mit Zugangsbeschränkung betreten zu haben. Ein Bundesrichter in der Stadt Fort Lauderdale verurteilte die 33-Jährige zu acht Monaten Gefängnis, wie die Zeitung "Miami Herald" berichtete. Da ihr die Zeit der Untersuchungshaft angerechnet wurde, kommt die Frau demnach bereits in rund einer Woche auf freien Fuß.