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Der TagChinesische Investoren spüren deutschen Gegenwind

21.06.2017, 16:08 Uhr

Mit Koffern voller Geld ziehen chinesische Investoren seit einigen Jahren durch Deutschland und kaufen sich bei heimischen Unternehmen ein. Sehr zum Ärger der Politik, die einen Ausverkauf deutscher Technologien fürchtet. Doch die Stimmung scheint zu kippen: Bei einer Branchenkonferenz in Berlin erklärte Wolfgang Seibold von der Beteiligungsgesellschaft AGIC, dass sich eine politische Front bilde gegen chinesische Investments. "Wir sehen einen gewissen Widerstand seitens der europäischen Politik."

AGIC verwaltet rund eine Milliarde Dollar an chinesischem und asiatischem Kapital. Die Bundesregierung hatte in den letzten unter anderem vergeblich versucht, die Übernahme des Roboter- und Anlagenbauers Kuka durch einen chinesischen Haushaltsgeräte-Hersteller zu verhindern.