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Der TagCitigroup-Manager müssen keine Anklage fürchten

04.03.2016, 20:41 Uhr

Der Verkauf von minderwertigen Hypothekenpapieren während der Finanzkrise hat kein juristisches Nachspiel für hochrangige Manager und Mitarbeiter der US-Großbank Citigroup. US-Behörden haben einem Regierungsbericht zufolge entschieden, nicht gegen Spitzenkräfte oder Angestellte des Geldhauses zu klagen. Es lägen nach der milliardenschweren Einigung mit der Citigroup keine ausreichenden Beweise gegen Einzelpersonen vor.

  • Das Kreditinstitut hatte 2014 wegen umstrittener Hypothekengeschäfte eine Strafe von sieben Milliarden Dollar an Behörden gezahlt. Mit der Einigung wurden alle Klagen in der Sache hinfällig.

  • Der jüngste Bericht ist das erste öffentliche Eingeständnis einer US-Behörde, dass Führungskräfte von Großbanken trotz der Mitwirkung beim Verkauf von umstrittenen Hypothekenpapieren in der Finanzkrise keine strafrechtlichen Folgen fürchten müssen.

  • Zahlreichen Banken wird vorgeworfen, Investoren vor 2008 beim Verkauf von Wertpapieren hinters Licht geführt zu haben - was die weltweite Finanzkrise ins Rollen brachte.

Quelle: ntv.de