Der TagCitigroup-Manager müssen keine Anklage fürchten
Der Verkauf von minderwertigen Hypothekenpapieren während der Finanzkrise hat kein juristisches Nachspiel für hochrangige Manager und Mitarbeiter der US-Großbank Citigroup. US-Behörden haben einem Regierungsbericht zufolge entschieden, nicht gegen Spitzenkräfte oder Angestellte des Geldhauses zu klagen. Es lägen nach der milliardenschweren Einigung mit der Citigroup keine ausreichenden Beweise gegen Einzelpersonen vor.
Das Kreditinstitut hatte 2014 wegen umstrittener Hypothekengeschäfte eine Strafe von sieben Milliarden Dollar an Behörden gezahlt. Mit der Einigung wurden alle Klagen in der Sache hinfällig.
Der jüngste Bericht ist das erste öffentliche Eingeständnis einer US-Behörde, dass Führungskräfte von Großbanken trotz der Mitwirkung beim Verkauf von umstrittenen Hypothekenpapieren in der Finanzkrise keine strafrechtlichen Folgen fürchten müssen.
Zahlreichen Banken wird vorgeworfen, Investoren vor 2008 beim Verkauf von Wertpapieren hinters Licht geführt zu haben - was die weltweite Finanzkrise ins Rollen brachte.