Der TagClinton 28 Mal auf Epstein-Insel? Trump liefert wilde Theorie zu geheimen Akten
Dem Thema Jeffrey Epstein kann US-Präsident Donald Trump derzeit nicht entfliehen und versucht nun, andere Personen in ein schlechtes Licht zu rücken, um von sich selbst abzulenken. "Ich war nie auf seiner Insel", so Trump. "Bill Clinton war angeblich 28 Mal da." Auch Larry Summers, ein ehemaliger US-Finanzminister, sei auf die Insel gereist, behauptet der Republikaner. "Ich hatte nie die Ehre auf seine Insel zu gehen. Ich lehnte das Angebot ab. Aber viele Menschen in Palm Beach wurden auf seine Insel eingeladen." Trump versucht seit einigen Tagen die Aufmerksamkeit auf Bill Clinton zu lenken - der ebenso wie Trump - über eine gewisse Zeit im Umfeld Epsteins verkehrte. Woher die Behauptung stammt, dass Clinton dort 28 Mal war, erklärt Trump nicht. Ein Beleg lässt sich hierfür nicht finden.
An den Epstein-Akten habe er kein Interesse, diese seien nur eine "Täuschung", wiederholte Trump nochmals. "Diese Akten wurden von dem schlimmsten Abschaum der Welt geführt - Comey, Garland, Biden. Sie können leicht etwas in die Akten legen, das eine Fälschung ist", so Trump und bezieht sich dabei auf den ehemaligen FBI-Direkter James Comey, den ehemaligen US-Justizminister Merrick Garland und seinen Amtsvorgänger Joe Biden. Wenn in den Akten etwas Schlimmes über ihn gestanden hätte, dann hätten die Demokraten dies doch veröffentlicht, so der Republikaner.