Der TagCorona-Patienten wegen Bombenentschärfung verlegt
Mitten in der Corona-Krise ist der Betrieb des Uniklinikums in Bonn durch die Entschärfung eines Blindgängers aus dem Zweiten Weltkrieg stark eingeschränkt worden. Ein Teil der im Stadtteil Venusberg gelegenen Klinik musste evakuiert werden. Betroffen waren demnach 213 Patienten, davon 69 Intensivpatienten. Medienberichten zufolge mussten auch mit dem Coronavirus infizierte Menschen verlegt werden.
Die meisten der betroffenen Patienten wurden vorübergehend in anderen Teilen der Bonner Uniklinik untergebracht, 23 stationäre und 14 Intensivpatienten mussten in externe Einrichtungen verlegt werden.
Die Entschärfung der Fünf-Zentner-Weltkriegsbombe am Nachmittag verlief nach Angaben der Stadt planmäßig.
Der Blindgänger war am Mittwoch bei Bauarbeiten auf dem Krankenhausgelände gefunden worden. Während der Entschärfung mussten auch rund 1200 Anwohner des benachbarten Stadtteils Dottendorf ihre Häuser und Wohnungen verlassen.