Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
einige von Ihnen dürften sich schon ins Home Office zurückgezogen haben, vielleicht sogar mit Ihren Kindern zusammen, weil die Kita oder die Schule wegen des Coronavirus geschlossen ist. Wo immer möglich, sollten die Menschen auf Sozialkontakte verzichten, sagte Angela Merkel gestern Abend nach Beratungen der Bundesregierung mit den Ministerpräsidenten der Länder. Beherzigen Sie das und bringen Sie sich und vor allem ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht unnötig in Gefahr. Alle aktuellen Entwicklungen finden Sie wie gewohnt in unserem Coronavirus-Liveticker.
Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:
Merkel berät mit Wirtschaft und Gewerkschaften über Corona-Krise: Bundeskanzlerin Angela Merkel berät ab 18 Uhr mit Spitzenverbänden der Wirtschaft sowie Gewerkschaften Maßnahmen zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Epidemie. Diskutiert werden im Kanzleramt weitere Schritte, um die Folgen für Unternehmen abzufedern. Auch Banken und Sparkassen loten heute mit der Bundesregierung mögliche Maßnahmen aus, um Liquiditätsengpässe betroffener Firmen zu vermeiden.
Noch mehr Corona-Krise: Wirtschaftsminister Peter Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz informieren ab 12.30 Uhr über "wirtschaftliche Auswirkungen" des Coronavirus.
Migrationskrise: Die EU-Innenminister beraten von 10 Uhr an über die Spannungen an der griechisch-türkischen Grenze. Die Türkei hatte Ende Februar erklärt, die Grenze zur EU sei für Migranten offen. Daraufhin machten sich Tausende auf den Weg, um aus der Türkei nach Griechenland und somit in die EU zu gelangen. Griechenland wehrte die Menschen jedoch ab. Die EU unterstützt Athen. Die Minister wollen nun bewerten, wie sich die Lage entwickelt hat.
Mietpreisbremse: Der Bundesrat macht ab 9.30 Uhr voraussichtlich den Weg frei für die Verschärfung der Mietpreisbremse. Die Länderkammer berät das Gesetz abschließend, das es Ländern ermöglicht, in Gebieten mit knappem Wohnraum die Miete für Wohnungen im Bestand zu begrenzen. Künftig sollen Mieter die gesamte zu viel gezahlte Miete zurückverlangen können.
Starten Sie gut in diesen Freitag und das Wochenende. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.