Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser,
etwa ein Dreivierteljahr ist es her, dass Stephan B. am wichtigsten jüdischen Feiertag Jom Kippur eine Synagoge in Halle stürmen und ein Massaker anrichten wollte. Als ihm das nicht gelingt, erschießt er vor dem Gotteshaus eine Frau und einen Mann in einem Dönerimbiss. Ab heute muss sich der Angeklagte vor Gericht verantworten. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 28-Jährigen 13 Straftaten vor, unter anderem Mord und versuchten Mord. Am ersten Verhandlungstag sollen auch Videos der Tat gezeigt werden.
Folgende Themen werden heute außerdem wichtig:
EU-Gipfel vor dem Durchbruch: Die Regierungschefs haben einen Kompromiss gefunden. Die Summe der Corona-Zuschüsse wird von 500 Milliarden Euro auf 390 Milliarden Euro verringert. Außerdem werden die Zahlungen an Rechtsstaatlichkeit gekoppelt.
Affäre um rechtsextreme Drohmails: Hessens Innenminister Peter Beuth von der CDU muss sich in der Affäre um rechtsextreme Drohmails ab 11 Uhr vor dem Innenausschuss des hessischen Landtags den Fragen der Abgeordneten stellen. Bei dem Treffen im Wiesbadener Parlament wird es auch um ein mögliches rechtes Netzwerk bei der hessischen Polizei gehen.
VW-Schadensersatzklagen vor BGH: Im Dieselskandal verhandelt der Bundesgerichtshof um 10.30 Uhr zwei weitere Schadenersatz-Klagen von Autokäufern gegen Volkswagen. Mit ihrem Grundsatz-Urteil vom 25. Mai haben die obersten Zivilrichter in Karlsruhe bereits die Linie vorgegeben. Darin ist festgestellt, dass der Autobauer seine Kunden bewusst getäuscht hat und deshalb grundsätzlich haftet.
Misstrauensvotum gegen Bulgariens Regierung: Das bulgarische Parlament stimmt vor dem Hintergrund anhaltender Proteste über einen Misstrauensantrag gegen die Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow ab. Die oppositionellen Sozialisten (Ex-KP) werfen der seit 2017 amtierenden Koalitionsregierung Korruption vor
Starten Sie gut in diesen Dienstag. Mein Name ist Ina Bullwinkel und ich begleite Sie heute durch den "Tag". Haben Sie Fragen oder Kritik? Sie erreichen mich per Mail unter: ina.bullwinkel[at]nama.de.