Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder beraten heute wieder über die nächsten Schritte in der Corona-Politik. Es wird erwartet, dass die Spitzenrunde die bislang bis 14. Februar befristeten Lockdown-Maßnahmen noch einmal verlängern. Auf der Tagesordnung steht aber auch eine längerfristige Öffnungsperspektive: Sie soll aufzeigen, wie bei einem weiteren Sinken der Infektionszahlen eine schrittweise Rückkehr zur Normalität aussehen könnte. Für kontroverse Debatten dürfte die Frage der Öffnung von Schulen und Kitas sorgen. Außerdem werden diese Themen heute spannend:
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen stellt sich den Fragen und der Kritik der Europaabgeordneten zum Stand bei der europäischen Corona-Impfstrategie. Diese ist in Deutschland und einigen anderen EU-Staaten umstritten, wird aber von den großen Fraktionen im Parlament grundsätzlich unterstützt.
Im Amtsenthebungsverfahren gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump werden die Anklagevertreter ihre Argumente in der Sache darlegen, gefolgt von der Verteidigung. Sie haben nun ausführlich Zeit, um jeweils 16 Stunden lang über zwei Tage verteilt ihre Ansichten vorzubringen.
Im Prozess um einen vorgetäuschten Tod auf der Ostsee will das Kieler Landgericht das Urteil gegen ein Ehepaar aus Kiel verkünden. Die beiden müssen sich wegen gemeinschaftlich begangenen versuchten Versicherungsbetrugs verantworten. Die Anklage wirft dem 53-jährigen Mann und dessen gleichaltriger Ehefrau vor, 14 Risiko-Lebens- und Unfallversicherungen abgeschlossen zu haben, um im Todesfall 4,1 Millionen Euro zu kassieren.
Der rege Handel an den Finanzmärkten in der Corona-Krise dürfte der Deutschen Börse ein Rekordjahr beschert haben. Analysten rechnen im Durchschnitt mit einem Plus von acht Prozent bei den Nettoerlösen auf rund 3,2 Milliarden Euro. Der Gewinn sollte demnach zum Vorjahr um zehn Prozent auf rund 1,1 Milliarden Euro gestiegen sein. Heute veröffentlicht der Dax-Konzern nach Börsenschluss die Bilanz für das Jahr 2020.
Mehr als ein halbes Jahr nach ihrem Start soll die chinesische Sonde "Tianwen 1" in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken. Mit einem Bremsmanöver soll erreicht werden, dass das unbemannte Raumschiff von der Schwerkraft des Roten Planeten eingefangen wird. Es soll noch zwei oder drei Monate den Mars umkreisen, bevor die riskante Landung versucht werden soll.
Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gern unter: juliane.kipper@nama.de.