Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
unter hohem Zeitdruck sollen zusätzliche Auflagen und Verbote her, um die Corona-Pandemie in Deutschland unter Kontrolle zu bringen. Bis morgen sollen neue Regelungen etwa zu "umfangreichen Kontaktbeschränkungen" vor allem für Ungeimpfte erarbeitet werden. Unter anderem wollen Bund und Länder auch über eine Ausweitung der 2G-Regel auf den Einzelhandel und Einschränkungen bei Großveranstaltungen entscheiden. Zusätzlich zu einer Impfpflicht für bestimmte Einrichtungen rückt auch eine allgemeine Impfpflicht näher. Alle Infos über die weiteren Entwicklungen der Corona-Krise finden Sie wie immer in unserem Liveticker.
Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:
Die heute beginnende Herbstkonferenz der Innenminister von Bund und Ländern wird von der Pandemie überschattet. Die Ressortchefs wollten eigentlich in Stuttgart zusammenkommen, um über Themen wie Hasskriminalität, Kampf gegen Antisemitismus und Straftaten gegen Frauen zu beraten. Da die Infektionszahlen weiter stark steigen, nehmen einige Minister jedoch nur per Video-Schalte teil. Dabei soll es auch um ein neues Bund-Länder-Kompetenzzentrum für Krisenmanagement und -vorbeugung gehen.
Zum Abschluss der Vorstellungsphase im Machtkampf um den CDU-Vorsitz stellen sich die drei Kandidaten gemeinsam den Fragen von Parteimitgliedern. Der ehemalige CDU/CSU-Fraktionschef Friedrich Merz, der Außenpolitiker Norbert Röttgen und der geschäftsführende Kanzleramtschef Helge Braun treffen in der Parteizentrale in Berlin auf 20 ausgewählte Mitglieder. Die Veranstaltung wird live im Internet übertragen.
Zum Abschluss eines zweitägigen Treffens in Lettlands Hauptstadt Riga wollen sich die Außenminister der 30 NATO-Staaten mit der Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes beschäftigen.
Der Autokonzern Daimler soll in einen Auto- und einen Lkw-Hersteller aufgespalten werden. Dazu wird die bisherige Sparte Daimler Truck mit weltweit mehr als 100.000 Beschäftigten aus dem Konzern gelöst und in die unternehmerische Selbstständigkeit entlassen.
Ein Jahr nach der Amokfahrt in Trier wird mit einer Gedenkveranstaltung an die Opfer erinnert. Im Fokus steht ein ökumenischer Gottesdienst im Trierer Dom, an dem vor allem Opfer, Angehörige und Rettungskräfte teilnehmen werden. Kurz zuvor werden um 13.46 Uhr - dem Beginn der Tatzeit vor einem Jahr - die Domglocken vier Minuten lang läuten.
Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de