Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
die Außenminister der EU-Staaten beraten in Brüssel über die jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Konflikt. Mit Besorgnis werden vor allem die zunehmenden Waffenstillstandsverletzungen in der Ostukraine gesehen. Es wird befürchtet, dass Kremlchef Wladimir Putin die dortigen Kämpfe zwischen prorussischen Separatisten und ukrainischen Regierungstruppen als einen Vorwand für einen Einmarsch in das Nachbarland nutzen könnte. Zu einem gemeinsamen Frühstück mit den Ministern wird auch der ukrainische Außenminister Kuleba erwartet. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:
Der britische Premierminister Johnson stellt seine Pläne zur Abschaffung der Isolationspflicht für Corona-Infizierte in England vor. Es wird erwartet, dass die britische Regierung ab März lediglich empfiehlt, im Fall einer Infektion zu Hause zu bleiben. Allerdings könnte es auch schwieriger werden, Infektionen überhaupt nachzuweisen, denn auch die bislang kostenlosen Schnelltests sollen Berichten zufolge nicht mehr in der bisherigen Art und Weise verfügbar sein.
In der neuen Woche werden in Deutschland die ersten Dosen des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Novavax erwartet. "Wir rechnen ab Montag mit der ersten Lieferung", sagte eine Sprecherin des Bundesgesundheitsministeriums am Sonntag in Berlin. Gesundheitsminister Lauterbach hatte am Freitag gesagt, dass am Montag 1,4 Millionen Dosen erwartet würden. Wann das Vakzin zum Einsatz kommt, ist Sache der Länder.
Im Prozess um die "NSU 2.0"-Drohschreiben wird die Frankfurter Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz als Zeugin erwartet. Die Juristin war die erste Adressatin der Serie der Schreiben mit Todesdrohungen und rassistischen Beleidigungen, für die sich ein 54 Jahre alter Mann aus Berlin vor dem Frankfurter Landgericht verantworten muss.
Im Prozess gegen den früheren Geschäftspartner von Rapper Bushido wird es weiter um ein angebliches Tondokument der beiden gehen. Die Audiodatei liegt inzwischen dem Berliner Landgericht vor, wie der Vorsitzende Richter Martin Mrosk in der Sitzung am 9. Februar mitgeteilt hat. Das Gericht will einen Sachverständigen einschalten, um die Authentizität der Aufnahme prüfen zu lassen.
Mein Name ist Juliane Kipper und ich begleite Sie bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Melden Sie sich gern unter: juliane.kipper@nama.de