Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
Russland greift weiter Ziele in der Ukraine an. Die Verhandlungen über einen Waffenstillstand kommen nicht voran. Unterhändler beider Seiten begannen gestern die neuen Gespräche per Video. Sie wurden erneut ohne greifbare Ergebnisse unterbrochen. Heute sollen die Verhandlungen nach ukrainischen Angaben fortgesetzt werden. Aus der Hafenstadt Mariupol ist ersten Zivilisten offenbar auf eigene Faust die Flucht in Autos geglückt, doch die Lage in der Metropole bleibt dramatisch. Was in dieser Nacht noch passiert ist, haben wir in diesem Überblick für Sie zusammengefasst. Alle Entwicklungen zum Ukraine-Krieg finden Sie zudem wie gewohnt in unserem Liveticker.
Ansonsten sind heute noch diese Themen wichtig:
Beschäftigte in Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen können offiziell noch heute ihre Corona-Impfung oder Genesung nachweisen - oder ein Attest vorlegen, dass sie nicht geimpft werden können. Ab morgen gilt dann die einrichtungsbezogene Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal, und die Gesundheitsämter können bei ihnen dann Beschäftigungskonsequenzen ziehen. Weitere Infos zur Pandemie können Sie in unserem Corona-Ticker nachlesen.
Die Bekämpfung des Rechtsextremismus hat für Bundesinnenministerin Nancy Faeser besonders hohe Priorität. Das hat die SPD-Politikerin gleich nach ihrem Amtsantritt deutlich gesagt. Heute will sie in Berlin nun einen "Aktionsplan Rechtsextremismus" vorstellen.
Russland zählte im vergangenen Jahr zu den 15 wichtigsten Handelspartnern Deutschlands. Allerdings war der Anteil mit 2,3 Prozent am gesamten deutschen Außenhandel vergleichsweise gering. Zu den Auswirkungen der Sanktionen gegen Russland auf den Handel zwischen den beiden Ländern will sich das Statistische Bundesamt äußern.
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht eine erste Prognose zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase in Deutschland im vergangenen Jahr.
Flugreisende müssen sich an mehreren deutschen Flughäfen auf Ausfälle und Verspätungen in Folge von Warnstreiks einstellen. Die Gewerkschaft Verdi weitet die Arbeitsniederlegungen des Luftsicherheitspersonals aus. Betroffen von Warnstreiks sind am Dienstag die beiden größten deutschen Flughäfen Frankfurt und München - aber auch Hamburg, Stuttgart sowie Karlsruhe/Baden-Baden. Die Warnstreiks sind Teil des Tarifkonflikts zwischen Verdi und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen.
Mein Name ist Kristin Hermann und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag. Sie haben Fragen oder Anregungen? Sie erreichen mich unter: kristin.hermann@nachrichtenmanufaktur.de