Der TagDas wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,
fast sieben Wochen nach Beginn der Invasion in die Ukraine wird sich Putin heute bei einem Besuch des geplanten Weltraumbahnhofs Wostotschny Medienvertretern stellen. Angesichts der Sanktionen des Westens gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine wird auch ein mögliches Ende der Zusammenarbeit mit den USA und anderen Partnern in der Raumfahrt diskutiert. Putin will dort auch mit dem belarussischen Machthaber Lukaschenko über eine Einbindung von Minsk in die Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew um ein Ende des Krieges in der Ukraine sprechen. Lukaschenko hatte gefordert, an den zuletzt maßgeblich in der Türkei geführten Gesprächen beteiligt zu werden. Außerdem werden heute noch diese Themen wichtig:
In Paris rollt ein Prozess die Anschlagsserie vom 13. November 2015 auf. 20 Verdächtige müssen sich in dem Verfahren verantworten. Bei der Anschlagsserie hatten Extremisten insgesamt 130 Menschen getötet und 350 weitere verletzt. Sie richteten ein Massaker im Konzertsaal "Bataclan" an und beschossen Bars und Restaurants im Osten der französischen Hauptstadt. Außerdem sprengten sich drei Selbstmordattentäter an dem Abend während eines Fußball-Länderspiels zwischen Deutschland und Frankreich am Stade de France in die Luft. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) reklamierte die Anschläge für sich.
In Berlin wird der Prozess gegen sechs Angeklagte wegen des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden fortgeführt. Der spektakuläre Coup im November 2019 machte international Schlagzeilen. Verdächtige aus einem bekannten Berliner Clan wurden verhaftet. Aus dem Schatzkammermuseum im Residenzschloss wurden 21 Schmuckstücke mit insgesamt 4300 Diamanten und Brillanten im Gesamtwert von über 113 Millionen Euro gestohlen. Außerdem sollen die Täter Sachschäden in Höhe von mehr als einer Million Euro hinterlassen haben.
Ebenfalls in Berlin wird der Prozess gegen den mutmaßlichen Verfasser der "NSU 2.0"-Drohschreiben fortgesetzt. Dem Angeklagten werden unter anderem Beleidigung in 67 Fällen, versuchte Nötigung und Bedrohung vorgeworfen. Empfänger der Drohschreiben waren Privatpersonen, Personen des öffentlichen Lebens sowie Behörden und Institutionen. Die Schreiben enthielten massive verbale Beleidigungen.
Mein Name ist Linn Penkert und ich begleite Sie heute bis in den frühen Nachmittag durch den Tag.