Der TagDas wird heute wichtig
Am 2. Mai ist das Wetter noch ein bisschen wie im April und die Demos vom 1. Mai sind Schnee von gestern: Von Tausenden, die erst friedlich, dann pöbelnd von Neukölln nach Kreuzberg zogen, ist die Rede, auch ein großer schwarzer Block der Autonomen-Szene mit mehreren Hundert Menschen war dabei. Zu dem Protest hatten Linke und linksradikale Gruppen aufgerufen. Am Abend kam es dann zu Rangeleien zwischen Demonstranten und der Polizei. Es flogen Flaschen und Böller. Auf Berlins Bürgermeisterin Franziska Giffey flogen Eier. Andere, die in Ruhe ihr Ei Benedict genießen wollten, kamen im Laufe des Tages nicht so entspannt dazu wie üblich, weil die Komiker-Fraktion der Protestler mal wieder durch den Grunewald gelatscht und geradelt ist, die "satirische Demonstration" stand unter dem Motto "Grunewald noch lahmer legen". Gähn, die Autobahn war gesperrt, Heidewitzka, welch ein Spaß. Naja, hätten wir das auch wieder hinter uns gebracht, ab und zu ist es doch einfach schlau, die geliebte Stadt komplett zu verlassen. Und frisch in den Montag zu starten. Mein Name ist Sabine Oelmann, und wenn Sie wollen, begleite ich Sie. Unter dertag@n-tv.de können Sie mir schreiben.
Heute beraten die Energieminister der EU-Staaten zunächst über Russlands Stopp von Gaslieferungen nach Polen und Bulgarien. Im Mittelpunkt: Die Versorgungssicherheit. Laut EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen werde man sicherstellen, dass die Entscheidung Russlands möglichst geringe Auswirkungen auf europäische Verbraucher haben werde. Die deutsche Gasversorgung gilt nach Angaben der Bundesregierung derzeit als gesichert. Laut Baerbock ist Deutschland außerdem bereit für ein Öl-Embargo.
Es gibt einen neuen Evakuierungsplan in Mariupol, weitere Detonationen in russischem Grenzgebiet und Özdemir will Weizenexporte aus der Ukraine sichern. Anschläge in Transnistrien: Der nächste Kriegsschauplatz?
Es soll Streiks an sieben Amazon-Standorten geben.
Das Bundesgericht überprüft verpflichtende Corona-Impfung bei Soldaten: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig befasst sich ab 10.00 Uhr mit den Fällen zweier Bundeswehr-Offiziere, die die Impfung gegen das Coronavirus verweigern. Das Verteidigungsministerium hatte ab 24. November 2021 eine Covid-19-Impfung als verbindlich in die allgemeinen Regelungen zur Zentralen Dienstvorschrift "Impf- und weitere Prophylaxemaßnahmen" aufgenommen. Für diese Impfung besteht demnach nunmehr eine gesetzliche sogenannte Duldungspflicht.
Mit dem Fest des Fastenbrechens findet der Fastenmonat Ramadan seinen Abschluss.
In Deutschland wird weiter gestritten über Alice Schwarzer & Co und den offenen Brief, keine schweren Waffen an die Ukraine zu liefern