Der Tag

Der TagDas wird heute wichtig

05.12.2022, 08:29 Uhr

Guten Morgen, liebe Lesenden, eine neue Woche bricht an und sie tut sich etwas schwer, es will einfach nicht hell werden. Aber kommen Sie erstmal gut in den Tag. Morgen ist übrigens Nikolaus, vergessen Sie also nicht, heute Abend Ihre Schuhe zu putzen. Bis in den frühen Nachmittag begleite ich Sie durch den Tag. Wenn Sie etwas loswerden möchten, das für ntv.de relevant sein könnte, dann bitte hier entlang dertag@n-tv.de

Was heute wichtig ist:

  • Mit einem Preisdeckel für russisches Erdöl wollen die EU, die G7-Staaten und Australien ab heute Russland im Krieg gegen die Ukraine unter Druck setzen. Alle 27 EU-Mitgliedstaaten erteilten am Wochenende laut EU-Kommission ihre Zustimmung zu einer Preisobergrenze von 60 Dollar pro Barrel für russisches Erdöl, das über den Seeweg transportiert wird.

  • EU-Binnenmarktkommissar Thierry Breton droht Twitter mit Abschaltung, sollte sich der Kurznachrichtendienst nicht an europäische Regeln halten. Bei Missachtung könnten Strafzahlungen verhängt werden.

  • Demonstranten im Iran rufen zu einem dreitägigen Streik auf, der in Protesten bei einem öffentlichen Auftritt von Präsident Ebrahim Raisi am kommenden Mittwoch münden soll. Über soziale Medien wird zu einem Streik der Händler und zu einem dreitägigen Boykott jeglicher wirtschaftlicher Tätigkeiten aufgerufen.

  • Der Westen muss laut Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bei Friedensverhandlungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs auch auf Sicherheitsbedürfnisse Russlands eingehen. Europa müsse eine neue Sicherheitsarchitektur vorbereiten, so Macron. Er bezieht sich dabei auch auf wiederholte Klagen des russischen Präsidenten Wladimir Putin über die NATO-Erweiterungen.

  • Der ukrainische Generalstaatsanwalt Andrej Kostin sieht verstärkt sexuelle Gewalt durch russische Soldaten im Ukraine-Krieg. "Vor vier Monaten wurden 40 Fälle von sexueller Gewalt registriert. Mittlerweile liegt die Zahl bei mehr als 110 Fällen - Tendenz stark steigend. Aber die Dunkelziffer ist viel höher." Alle Geschlechter und alle Altersklassen seien betroffen, Kinder ebenso wie Alte. Der Wille der Bürger, insbesondere in den besetzten Gebieten, solle gebrochen werden.

  • Auf Malta haben Tausende Menschen gegen geplante Änderungen am strikten Abtreibungsverbot protestiert. Das traditionell katholische Malta ist das einzige Mitgliedsland der EU, das Abtreibung generell verbietet - auch bei Gefahr für Leben oder Gesundheit einer schwangeren Frau.

Quelle: ntv.de