Der Tag

Der TagDas wird heute wichtig

19.05.2023, 07:37 Uhr

Guten Morgen! Ich hoffe, Sie habe den freien Tag gestern genießen können, und egal ob es für Sie eher religiös (Himmelfahrt) oder familiär (Vatertag) abgelaufen ist - Hauptsache etwas erholt! Wir wenden uns gleich den anstehenden Themen zu und lassen heute mal das Geplänkel am frühen Morgen, einverstanden? Los geht's. Falls Sie der Schuh drückt: dertag@n-tv.de

  • In Hiroshima startet der dreitägige G7-Gipfel. Im Zentrum steht der Umgang der westlichen Industriestaaten mit Russland und China. Dabei soll der Ukraine die weitere Unterstützung bei der Verteidigung gegen Russland zugesichert werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj plant, persönlich am G7-Gipfel teilzunehmen.

  • In der saudi-arabischen Hauptstadt Riad treffen sich die Staats- und Regierungschefs der Arabischen Liga. Erstmals seit Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 soll an dem Gipfel auch der syrische Präsident Baschar al-Assad teilnehmen. Viele Mitgliedsstaaten der arabischen Liga hatten sich in dem Konflikt hinter die Opposition gestellt. Auf dem Gipfel wird es unter anderem um die Eindämmung des Drogenschmuggels und die Rückkehr von Flüchtlingen nach Syrien gehen.

  • Das Statistische Bundesamt legt die Zahlen zu den Erzeugerpreisen im April vor. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Anstieg von 4,0 Prozent. Die Preise der Hersteller waren im März mit revidiert 6,7 Prozent so langsam gestiegen wie seit fast zwei Jahren nicht mehr. In der Statistik werden die Preise geführt, noch bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Sie können damit frühe Hinweise auf die Entwicklung der Inflation liefern.

  • Das US-Militär hat Insidern zufolge den Wert von den an die Ukraine verschickten US-Waffen um drei Milliarden Dollar überbewertet. Es seien Unstimmigkeiten festgestellt worden. Der Wert der Waffen sei höher eingeschätzt worden als gerechtfertigt.

  • Die Deutsche Bahn will der schweren Krise des Konzerns mit einem Personalaufbau, mehr Geld für das marode Netz und moderneren Bahnhöfen begegnen. "Wir stellen allein in diesem Jahr 3000 Fachkräfte ein – Bauprojektplaner und -überwacher", kündigt der für das Netz zuständige Konzernvorstand Berthold Huber an. Ziel sei es, die nötige Sanierung des eigenen Netzes voranzutreiben.

Quelle: ntv.de