Der TagDas wird heute wichtig
Liebe Leserinnen und Leser,
seit mehr als zwei Jahren sitzt Kreml-Kritiker Alexej Nawalny bereits in Haft, sieben Jahre hat er noch vor sich. Heute beginnt in Russland ein neuer Prozess wegen angeblichen "Extremismus". Bei einer Verurteilung drohen Nawalny im schlimmsten Fall 30 Jahre Straflager. Auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg befasst sich mit dem Fall Nawalnys.
Was heute sonst noch ansteht:
Bundeskanzler Olaf Scholz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron treffen sich zum Abendessen in Potsdam.
Treffen der Bukarest-9-Gruppe: Staatsoberhäupter östlicher NATO-Länder treffen sich in der slowakischen Hauptstadt Bratislava, um über den Ukraine-Krieg zu beraten. Der Vereinigung, die 2015 als Reaktion auf die Annexion der Krim durch Russland gegründet wurde, gehören neben Gastgeber Slowakei auch Estland, Lettland, Litauen, Polen, Tschechien, Ungarn, Rumänien und Bulgarien an. Erwartet wird ein gemeinsames Solidaritätsbekenntnis für die Ukraine.
Bulgariens Parlament stimmt über Regierungsbildung ab: Der Mitte-Rechts-Wahlsieger GERB-SDS und der zweitplatzierte liberal-konservative Block PP-DB wollen das Amt des Ministerpräsidenten zur Halbzeit wechseln.
SPD-Chef Lars Klingbeil zu politischen Gesprächen in Peking: Auf einer Asien-Reise nach China, Südkorea und die Mongolei führt Klingbeil in Peking zweitägige politische Gespräche mit Mitgliedern der chinesischen Führung.
Außenministerin Annalena Baerbock und Arbeitsminister Hubertus Heil besuchen Brasilien: Wichtiges Thema neben der internationalen Unterstützung für die Ukraine, Klima- und Umweltthemen und Frauenrechte ist auch die Fachkräftegewinnung für Deutschland, etwa im Pflegebereich.
Beginn des Prozesses gegen einen 23-Jährigen wegen Beteiligung an Silvester-Krawallen in Berlin: Der Angeklagte soll einen Böller in Richtung eines Polizeibeamten geworfen haben.
Bundeskanzler Olaf Scholz stellt sich in einer Sonderausgabe von "RTL Direkt Spezial" um 22.15 Uhr den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern.
Am frühen Morgen wurde laut Kiew zudem der Kachowka-Staudamm gesprengt, was verheerende Folgen haben könnte. Alle Informationen dazu und zum Krieg in der Ukraine lesen Sie wie gewohnt in unserem Liveticker.
Ich wünsche Ihnen einen schönen Dienstag. Falls Sie Fragen, Anregungen oder Kritik für mich haben, schreiben Sie mir gerne an: dertag@n-tv.de.
Los geht's!