Der TagDas wird heute wichtig
Wissen Sie noch, was Sie genau vor einem Jahr gemacht haben? Ich kann mich ganz genau daran erinnern, dass ich mir vollkommen profan überlegt habe, was ich abends anziehen werde, denn der Geburtstag eines sehr guten Freundes sollte gefeiert werden. Wir haben nicht damit gerechnet, was sich aus der Eilmeldung von 5.52 Uhr "Raketenangriffe aus Gazastreifen auf Israel" entwickeln würde: Nämlich, dass die Menschheit Zeuge des schlimmsten Massakers an Jüdinnen und Juden seit dem Holocaust werden sollte. Der heutige Tag steht im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Terroranschlags. Wir sind Zeugen eines Krieges an allen Fronten, von Hass, Hetze und Antisemitismus auf der ganzen Welt, Zeuge eines abscheulichen Strudels von Ungeheuerlichkeiten. Heute, am 7. Oktober 2024, kann es wohl kaum eine andere Nachricht geben als die, dass dieser Krieg, dieser Hass und dieses Leid aufhören müssen.
Dennoch ein Überblick:
Ein Jahr nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel wird an vielen Orten an die Opfer erinnert. In Berlin wird um 17 Uhr zu einem interreligiösen Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erwartet, der danach gemeinsam mit dem israelischen Botschafter Ron Prosor und dem Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, an der zentralen Gedenkveranstaltung der Jüdischen Gemeinde teilnimmt.
Die Kämpfe im Nahen Osten gehen auch am heutigen ersten Jahrestag des Terrorüberfalls der islamistischen Hamas auf Israel mit brutaler Härte weiter.
Zwei Monate nach Beginn der ukrainischen Offensive über die Grenze hinweg in die westrussische Region Kursk hat Präsident Wolodymyr Selenskyj die Bedeutung dieser Operation unterstrichen. Seine Truppen hätten damit erwiesen, "dass sie den Krieg bis nach Russland tragen können".
Die manövrierunfähige Helgolandfähre "Funny Girl" mit knapp 250 Menschen an Bord hat am frühen Morgen nach stundenlanger Fahrt auf der Nordsee das Festland erreicht. Das Fahrgastschiff wurde von zwei Schleppern in den Hafen der schleswig-holsteinischen Gemeinde Büsum gebracht.
Oktoberfest ist vorbei, holt eure sechs Lederhosen aus dem Fundbüro ab!
